Weltgebetstag 2019 am Freitag, 1. März

17.02.2019 / 8

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal zwei Millionen Einwohner sind knapp 60 % katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat, sondern wurde immer wieder von verschiedenen Mächten regiert und beherrscht. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen.

Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen gemäß dem Gleichnis vom Festmahl im Lukasevangelium die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein, der uns entführt in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz –  besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose.

Auch gibt es tief verwurzelte Ressentiments zwischen Gläubigen und Atheisten, Männern wie Frauen, aus sozialistischen Zeiten zu überwinden. Ethnische Minderheiten wie die Roma sind benachteiligt. Ist auch Platz für sie?

Feiern Sie mit unseren ökumenischen Teams wieder konfessionsübergreifend  ganz besondere Gottesdienste. Nach den Gottesdiensten „ist alles bereit“. Freuen Sie sich auf selbst zubereitete slowenische Spezialitäten. Wir laden Alle herzlich ein!

Offenhausen:
18 Uhr, katholische St. Albert-Kirche

Stadtmitte:
19 Uhr, evangelische Petruskirche

Finningen/Reutti:
19 Uhr, Pfarrstadel in Finningen.

Pfuhl:
19 Uhr, evangelische St. Ulrich-Kirche.

 

Gemeindereferentin Brigitte Weiss
für die ökumenischen Weltgebetstagsteams der Pfarreiengemeinschaft